Auch in diesem Jahr öffnen wir die Türen unserer Schule für alle Kunstinteressierten und laden herzlich zu unserer Vernissage ein. Entdecken Sie, wie unsere Schüler:innen die Welt betrachten, deuten und in ihren Werken neu gestalten. Spüren Sie die Energie des Aufbruchs, die kreative Auseinandersetzung mit Umbruch und Protest sowie die Lust am Experimentieren. Lassen Sie sich von Ideenreichtum, Mut und künstlerischer Vielfalt inspirieren.
Am 22. Januar 2026 um 19:00 Uhr präsentieren die Fachbereiche Kunst, Musik und Darstellendes Spiel ihre gemeinsamen Arbeiten unter dem diesjährigen Thema „Aufbruch – Umbruch – Revolution“.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, diesen besonderen Abend voller künstlerischer Impulse gemeinsam mit Ihnen zu erleben.
Die MINT‑Klassen am Paulsen‑Gymnasium nehmen regelmäßig an den Wettbewerben Physik im Advent und Mathematik im Advent teil. Bei Physik im Advent lösen die Schülerinnen und Schüler in der Vorweihnachtszeit täglich kleine physikalische Experimente und Rätsel und sammeln so Punkte für ihre Klassen. Im Jahr 2025 haben sie damit sogar einen Schulpreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Am Donnerstag, den 22.01.2026 findet von 19 bis 21 Uhr die Paulsen-Vernissage statt. Hierbei präsentieren Schüler*innen künstlerische und musische Arbeiten aus den Bereichen Darstellendes Spiel, Bildende Kunst und Musik.
Das Paulsen-Gymnasium freut sich auf Ihren Besuch.
Freitag 23.01.2026
Schulleiter Auftakt
Am Tag vor unserem Tag der offenen Tür findet ab 19 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Übergang in die 7. Klasse statt.
Samstag 24.01.2026
TAG DER OFFENEN TÜR
Unsere Schule bietet an diesem Tag von 11 bis 14 Uhr ein Informationsprogramm im Haus an.
SCHULANMELDUNG
Sie haben sich schon für das Paulsen Gymnasium entschieden? Zur Anmeldung finden Sie hier alle weitere Informationen.
In diesem Jahr hat sich unsere Schulgemeinschaft an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt und das Ergebnis ist einfach großartig. Unsere Sozialstation hat sich in ein buntes Meer aus liebevoll verpackten Paketen verwandelt.
Wir freuen uns sehr über das Engagement so vieler Schüler:innen, Eltern und Kolleg:innen. Einige Klassen haben gemeinsam Kartons gestaltet und gefüllt, andere haben als Einzelpersonen mit unglaublich viel Herz ein eigenes Geschenk zusammengestellt. Insgesamt sind dabei 102 Geschenke zusammengekommen.
Die Pakete wurden an die Diakonie Jugend- & Familienhilfe Simeon gGmbH, an Off Road Kids Streetwork – Station Berlin sowie an die Interkulturelle Initiative e.V. – Casamia-Zufluchtswohnungen und ein Frauenhaus bei häuslicher Gewalt betreibt, überreicht. Sie bringen Kindern, Jugendlichen und jungen obdachlosen Erwachsenen eine kleine, aber wichtige Freude in einer oft schweren Zeit.
Besonders berührt hat uns eine Rückmeldung von Off Road Kids, die wir per Mail erhalten haben: „Heute hat eine junge wohnungslose Frau im Büro ein Geschenk geöffnet. Es war sehr liebevoll eingepackt und sie hat sich über jedes Detail und jedes einzelne Geschenk so sehr gefreut, dass sie Tränen in den Augen hatte. Das war ein sehr schöner Moment“.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben und durch ihre Kreativität, Wärme und Hilfsbereitschaft dazu beigetragen haben, anderen Menschen ein Stück Hoffnung zu schenken.
Passend zum ersten Advent erwartete das Paulsen-Team hinter dem „Lehrertürchen“ eine besondere Überraschung. Die Gesamtelternvertretung (GEV) sandte ihre Adventsgrüße in Form köstlicher Leckereien und bereitete damit allen eine große Freude.
Wir danken der gesamten Elternschaft herzlich für die lieben Worte der Wertschätzung und die wohltuende Nervennahrung in dieser besonderen Vorweihnachtszeit.
Ein großartiges Projekt kommt zu einem Abschluss. Unsere Schüler:innen haben sich im vergangenen Jahr mit der Komponistin Ruth Schönthal befasst und an dem Stolpersteinprojekt teilgenommen. Die Projektschüler:innen sind stolz, dass ihr eigener Podcast zu Ruth Schönthal nun bei Radio 3 als musikalischer Stolperstein im Internet hörbar bleibt. Sie blicken zurück auf einen Auftritt in der Abendschau und in einem öffentlichen Konzert im Simon-Bolivar-Saal. Auch der selbst konzipierte Stadtspaziergang lässt sich nun auf der berlinHistory App nachverfolgen.
radio3 rbb
Unsere Schüler:innen sprechen über ihr
Stolpersteinprojekt zu Ruth Schönthal
Nachdem uns der Reporter der RBB Abendschau einen Tag lang bei der Vorbereitung begleitet hatte, konnten wir ein Konzert mit Musik „unserer“ Komponistin, Ruth Schönthal, beim Auftaktkonzert zur Tagung „Musikalische Stolpersteine“ im Simon-Bolivar-Saal mitgestalten. Zoe und Emilie lasen Lyrik aus unserem Kreativprojekt und das Klusa-Duo (Luisa Splett und Kathrin von Kieseritzky) spielte Musik von Schönthal vor prominentem Publikum – Staatssekretär:innen und Diplomat:innen inclusive. Bei der Preisverleihung für das Gesamtprojekt „Musikalische Stolpersteine“ waren wir aktiv auf der Bühne.
Und plötzlich blieben sie am 12.11. um die Mittagszeit alle stehen: Passanten wie auch Anwohner der Oranienburgerstr. 37.
Sie nahmen Anteil an einer berührenden Stolpersteinverlegung durch Schüler:innen unserer ehemaligen Klasse 10 B (jetzt Q1) in Zusammenarbeit mit der Koordierungsstelle Stolpersteine Berlin: für Fritz, Ida, Peter und Ruth Schönthal. Mit dabei waren u.a. Gäste der Landesmusikrats, der UdK sowie verschiedener politischer und zeitgeschichtlicher Verbände, alle lauschten den Trompeter:innen der UdK.
Mit ihrer selbst moderierten, muskalischen Gedenkstunde in der Aula beschlossen die Projektschüler:innen die Kooperation mit dem Berliner Programm „Musikalische Stolpersteine“. Unsere Voices-Mitglieder, das international tätige Klusa-Duo und die virtuosen Trompeter:innen der UdK brachten dabei Werke der Komponistin und Musik aus ihrem Umfeld zum Klingen.
Wir danken für zahlreiche Förderungen, die dieses Projekt ermöglichten. Exemplarisch genannt seien hier der Verein musica reanimata und das Bundesprogramm „Demokratie leben! mit der Partnerschaft für Demokratie Steglitz-Zehlendorf.
Emilie vor dem Spiel von Flöte und Klavier: „Wir möchten beweisen, dass man Ruth Schönthals Stücke für Anfänger sogar mit nur drei Monaten Spielerfahrung auf der Flöte spielen kann. Wir haben dieses Klavierstück aus den Japanese Sketches ausgewählt und für Flöte eingerichtet, weil es an die abenteuerliche Station der Familie in Japan erinnert. Drückt uns die Daumen!“
Am 14.11.2025 wurde unsere Schule als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement in diesem Bereich honoriert. Wir freuen uns sehr, über die Anerkennung unseres vielfältigen Angebots in diesem Bereich und entwickeln es auch zukünftig weiter.
Am 5.11.2025 unternahmen alle 10. Klassen eine Exkursion in das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg. Dort haben wir vieles über die Geschichte dieses Lagers und die Schrecken des Holocausts gelernt, unter anderem die Methoden der SS-Aufpasser und die Ausstattung der Baracken. Zusätzlich ging es auch noch darum, wie es den Insassen dieses KZ erging und wie sie unter diesen Zuständen leben mussten.
Im ehemaligen 'Turm A' des KZ ist unter anderem eine Vitrine mit Stiefeln und Schlagstöcken der SS-Aufpassern ausgestellt. Dargestellt werden auch verschiedene Foltermethoden.
Auf der Schuläuferstrecke im KZ Sachsenhausen mussten Gefangene teils bis zu 50 oder mehr Kilometer pro Tag laufen, um verschiedene Schuhe verschiedener deutscher Schuhmarken zu testen.
Ein Leichenwagen. Diese wurden bspw. bei der Schuläuferstrecke von anderen Gefangen gezogen, um Personen, die dort starben, direkt abtransportieren zu können.
Der Blick in den Schlafraum einer ehemaligen Barracke. In dieser lebten teilweise bis zu 400 Gefangene. Wenn es zu viele Gefangene gab, wurden die Betten entfernt.
Das KZ Sachsenhausen war zunächst als Arbeitslager konzipiert. Im Mai 1942 wurde ein Vernichtungsbereich mit Genickschussanlage und vier Krematorien angelegt, die sog. Station Z. Ab 1943 gab es zudem eine Gaskammer.
Die Überreste der Krematorien, welche nach dem Krieg im Auftrag der DDR-Regierung gesprengt wurden.
Liebe Schüler:innen, liebe Familien, liebe Erziehungsberechtigte und liebe Kolleg:innen,
im vergangenen Jahr hat das Paulsen-Gymnasium in der Weihnachtszeit Kleiderspenden für wohnungslose Menschen gesammelt. Auch in diesem Jahr möchten wir als engagierte Schulgemeinschaft wieder ein Zeichen der Solidarität setzen – mit unserer Mitmach-Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.
Mit dieser Aktion möchten wir anderen eine kleine Freude bereiten und ein Stück Weihnachtsfreude weitergeben. Die liebevoll gepackten Kartons gehen an folgende Einrichtungen:
Off Road Kids – für junge Erwachsene (18–25 Jahre), die obdachlos sind
Diakonie Jugend- & Familienhilfe – für Kinder und Jugendliche, die in Wohneinrichtungen der Diakonie leben
Mitmachen kann jede:r! Ob als Klasse, Familie, Einzelperson oder Kolleg:in – jede Beteiligung zählt und zeigt, dass wir füreinander da sind.
So geht’s:
Überlegt, ob ihr allein, als Familie, als Gruppe oder als Klasse einen Karton gestalten möchtet.
Füllt den Schuhkarton mit Dingen von der beigefügten Wunschliste oder mit anderen schönen Sachen, von denen ihr glaubt, dass sie Freude bereiten könnten.
Verpackt den Karton anschließend hübsch.
Beschriftet ihn gut sichtbar mit folgenden Angaben:
Für welche Einrichtung das Geschenk gedacht ist (Off Road Kids oder Diakonie)
Für wen das Geschenk geeignet ist (weiblich, männlich oder neutral)
Gebt euren fertigen Karton bis zum 05.12.2025 in der Schulstation ab.
Wenn ihr oder Sie Fragen habt, kommt gerne in der Schulstation vorbei oder schreibt uns. Wir freuen uns über jede Teilnahme und jedes liebevoll gepackte Päckchen. Gemeinsam können wir diese Weihnachtszeit für andere ein kleines Stück heller machen!
Am 2. Oktober 2025 merkte man beim Betreten des Paulsen-Gymnasiums sofort: Heute wird nicht nur geredet, heute wird angepackt. Lehrkräfte, alle Schüler*innen der 7. bis 10. Klassen und einige Freiwillige aus der Oberstufe verteilten sich schon am Morgen über das gesamte Gelände. In 100-Minuten-Schichten zog jede Gruppe los – mit Handschuhen, Werkzeug und einer ordentlichen Portion Motivation. Über den ganzen Garten verteilt ging es Efeu, Brombeeren und heimlich gewachsenen Mini-Bäumchen an den Kragen. Die neue 7n kümmerte sich derweil um den Sportplatz und zeigte ziemlich eindeutig, dass „Natur zurückdrängen“ nicht nur nach Arbeit klingt, sondern auch ziemlich effektiv aussehen kann. Rund um die Bäume wurde Efeu abgenommen, am Kompostplatz schaufelte man sich durch alte und neue Schichten und diskutierte nebenbei, was eigentlich „Natur“ ist und was einfach nur im Weg liegt. Das Erdberg-Team kurvte mit Schubkarren durch die Gegend und verteilte einen gigantischen Berg frischer Muttererde im Garten – man sah den Fortschritt fast im Minutentakt. Der Kaninchenauslauf bekam einen neuen Anstrich, im Römischen Garten wurde konzentriert gejätet und neu bepflanzt, und auch die zweite Benjeshecke wurde angelegt und wuchs ein gutes Stück weiter. Dank des Häckslers und Herrn Dietrich wanderte alles Schnittgut – fein zerkleinert – auf den Kompost, um später wieder den Garten zu nähren. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Für die passende Stärkung sorgten Herr Tamadon und Herr Müller, die gefühlt den ganzen Tag im gleichen zuverlässigen Grillrhythmus arbeiteten. Am Ende wirkte das Gelände wie einmal tief durchgeatmet: ordentlicher, sichtbar gepflegt und einfach ein Stück ruhiger. Die Fotos des Kunst-LKs von Frau Elsässer zeigen es ohnehin besser als jede Beschreibung: viel Einsatz, viele lachende Gesichter und erstaunlich viel Teamspirit. Genau solche Gartentage zeigen, was in praktischer Arbeit steckt: Die Schüler*innen erleben, wie man draußen körperfreundlich arbeitet, wie Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden, wie ein Garten funktioniert und dass man mit den eigenen Händen wirklich etwas bewegen kann. Der Fachbereich Biologie bedankt sich im Namen der ganzen Schule bei allen Lehrkräften, der Schulsozialarbeit, Herrn Isaoglu, Frau Hannemann und natürlich bei allen Schüler*innen, die den Tag so erfolgreich gemacht haben. Jetzt ist unser Garten winterbereit und wir freuen uns schon auf den Moment, wenn im Frühjahr alles wieder loswächst und der nächste Gartentag ruft.